Veranstaltungen

Freitag, 7. September 2012

"ELGA international" in der Wiener Ärztekammer

In Österreich wurde in den vergangenen Monaten viel und intensiv über die elektronische Gesundheitsakte ELGA diskutiert – und das erste Mal kamen gestern auch internationale Experten zu Wort.
Aus Ärztekammer Wien
Im Zuge der von der Wiener Ärztekammer organisierten Enquete „ELGA international“, haben die deutsche Ärztin Ute Taube, der dänische Arzt Jens Christian Ehlers sowie der Leiter der Schweizer „eHealth Suisse“, Adrian Schmid, interessante Einblicke gegeben, wie E-Health-Strategien in anderen Ländern Europas umgesetzt werden, welche Erfahrungen sie damit gesammelt haben, wo es Probleme gibt, und was funktioniert. Und es wurde klar, dass auch hier unterschiedliche Mentalitäten und Einstellungen zum Thema Datenschutz in den verschiedenen Ländern eine wesentliche Rolle spielen. Der österreichische Datenschutzexperte Dietmar Jahnel hat abschließend die Ist-Situation zum ELGA-Gesetzesentwurf und dessen Folgen für Ärzte und Patienten erläutert. Die zahlreichen Fragen und das rege Interesse des Publikums haben erneut gezeigt, wie sehr das Thema ELGA bewegt und wie viele Fragen nach wie vor offen sind. Und, dass man in Österreich von bereits gemachten Auslandserfahrungen einiges mitnehmen kann.

Montag, 16. Januar 2012

REMINDER: ELGA - Die Live-Konfrontation am 24. Jänner

Vizepräsident Johannes Steinhart diskutiert nächste Woche mit Gesundheitsminister Alois Stöger und der Geschäftsführerin der ELGA GmbH, Susanne Herbek, über die Veränderungen, die ELGA im Berufsalltag für Ärztinnen und Ärzte bringen wird und welche Punkte im ELGA-Gesetz noch völlig ungeklärt sind.
Aus Ärztekammer Wien
Zeit: Dienstag, 24.Jänner, 19.30 Uhr
Ort: Dachsaal der Wiener Urania
Ein spannender Abend ist vorprogrammiert!
ELGA betrifft alle, deshalb:
Anmelden (e-mail: elga@aekwien.at) und hingehen!

Montag, 19. Dezember 2011

Bahn frei für die Teddys

So lebhaft wie heute ging es in den Seminarräumen der Wiener Ärztekammer schon lange nicht mehr zu. Punkt 9.00 Uhr Früh stürmten die ersten Kinder den 1. Stock der Weihburggasse 10-12, um ihre Stofftiere von den „Teddy-Docs" – also engagierten Medizinstudierenden, die Kindern die Angst vor dem Arzt- und Spitalsbesuch nehmen möchten – versorgen zu lassen.
Aus Ärztekammer Wien
Ob EKG, CT, Röntgen oder die ungeliebten Zahnarztgerätschaften, die Kinder konnten sich alle Untersuchungen an ihren Stofftieren vorzeigen und von den „Teddy-Docs“ erklären lassen. Auch Ärztekammerpräsident Walter Dorner hat einen Sprung vorbeigeschaut, um gemeinsam mit den „Teddy-Docs“ die kleinen Plüschpatienten zu verarzten. Das Teddybär-Krankenhaus ist auch morgen noch von 12.00 bis 15.00 Uhr öffentlich und frei zugänglich!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

„Kick off“ im Filmcasino

Aus Ärztekammer Wien
Passend zur Bekanntgabe des neuen ÖFB-Teamchefs drehte sich gestern Abend auch im Wiener Filmcasino alles rund ums Thema Fußball. Im Mittelpunkt stand dort jedoch nicht unsere Nationalelf, sondern Männer mit schwierigen Schicksalen, die im Team beim gemeinsamen Bestreiten des Homeless World Cup in Australien Selbstvertrauen, Motivation und Lebensfreude zurückgewinnen konnten. Berührt und interessiert zeigten sich die Gäste des gestrigen Abends bei der der Vorführung folgenden Diskussion mit dem Regisseur Hüseyin Tabak, der auch beim anschließenden Buffet nicht müde wurde, die Fragen der Zuseher zu beantworten. Fazit: Ein gelungener Abend mit guter Stimmung und tollem Publikum!

Donnerstag, 8. September 2011

Super-GAU bei Datenklau?

Hitzige Stimmung im Dachsaal der Wiener Urania! Thema des Abends: der mediale Dauerbrenner „E-Medikation“. Nicht nur die vergabe- und datenschutzrechtlichen Ungereimtheiten im Pilotprojekt, sondern auch die mühselige Handhabung der E-Medikations-Software und das erlahmte Patienteninteresse machen vielen Pilotärztinnen und -ärzten das Praktizieren schwer. Aus diesem Grund haben wir Standesvertreter, Experten und Betroffene aufs Podium gebracht, um über die Vor- und Nachteile der Speicherung von Patientenmedikationsdaten zu diskutieren.
Brennpunkt-E-Medikation-2010-09-09-Credit-Stefan-Seelig-24-
Während Vorzeige-Datenschützer Hans Zeger davor warnte, unkontrolliert Daten zu horten, deren Nutzen nicht eindeutig nachgewiesen ist, richtete Sektionschef Clemens Auer vom Gesundheitsministerium seinen Appell an die Ärztinnen und Ärzte „sich nicht gegen technische Neuerungen zu sperren“. Auch Ärztekammer-Vizepräsident Johannes Steinhart vertrat klar seinen Standpunkt: Ohne Rechtssicherheit und Opting-In-Möglichkeit für die Ärzteschaft mache eine Fortsetzung des Pilotprojekts keinen Sinn. Die Ärztinnen und Ärzte, die mitdiskutierten, waren unisono derselben Ansicht: Weniger Zeit am Computer, mehr für die Patientinnen und Patienten!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Leuchtspektakel im Kunstforum

150 Gäste sind gestern Abend ins Bank Austria Kunstforum gekommen, um – nach einem Gläschen Sekt - eine exklusive von der Ärztekammer organisierte Führung über das Schaffen des russischen Malers Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski zu erleben. Der Künstler, der von 1817 bis 1900 gelebt hat und bei uns im Gegensatz zu seiner Heimat Ukraine und Russland noch eher unbekannt ist, beeindruckt mit seinen Meeresdarstellungen in allen Facetten. Egal ob es sich dabei um Tag oder Nacht, die Abbildung romantischer Buchten, stürmischer Seekriege oder der biblischen Sintflut handelt, man hört das Meer förmlich rauschen, wenn man vor seinen Bildern steht. Besonders faszinierend dabei sind die Lichteffekte, die Aiwasowski in seinen Werken zaubert, und die die Illusion „mitten drin zu sein“ noch einmal verstärken. Die Faszination im Publikum war dementsprechend groß!
Wer auf den Geschmack gekommen ist: Die Aiwasowski-Ausstellung läuft noch bis 10. Juli 2011.
Aus Ärztekammer Wien

Dienstag, 3. Mai 2011

Gratulation zum Pressepreis der Wiener Ärztekammer!

Die glücklichen Gewinner Pressepreises der Wiener Ärztekammer sind diesmal zwei Damen: Elisabeth Nöstlinger-Jochum vom ORF und Manuela Strihavka von TW1 sind heute Mittag für ihre hervorragenden medizinischen und gesundheitspolitischen Berichte ausgezeichnet worden. "Austragungsort" der Preisverleihung war der Festsaal der Wiener Ärztekammer in der Weihburggasse, wo sowohl bei den Preisträgerinnen als auch bei den zahlreich erschienenen Gratulanten eine hocherfreute Stimmung geherrscht hat. Während Elisabeth Nöstlinger-Jochum (vorne rechts in grün) ihren Preis, den sie für die Beiträge "Abschied und Aufbruch" sowie "Erkrankt, entmutigt, entwürdigt" erhalten hat, alleine entgegen genommen hat, hat Manuela Strihavka (vorne links in schwarz) gleich ihre Kollegen Zara Auferbauer und Markus Voglauer mitgenommen. Denn ihre ausgezeichnete Reportage "Brustmedizin“ war eine Gemeinschaftsproduktion.
Pressepreis_2010_-_Credit_Stefan_Seelig_5_-1304504140
Präsident Dorner zeigte sich in seiner Festansprache über das Engagement der Journalistinnen im Gesundheitsbereich begeistert und animierte sie dazu, weiterhin aufzudecken und die Öffentlichkeit für gesundheitsrelevante Themen zu sensibilisieren. Auch Vizepräsident Thomas Szekeres und Jörg Hofann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, haben herzlich gratuliert.

Donnerstag, 24. März 2011

Weil's vernünftig ist und weil's Spaß macht…

… hält auch Bundespräsident Heinz Fischer seinen Körper regelmäßig in Bewegung. Das erklärte er per Videogrußbotschaft beim heutigen „Fit für Österreich Forum 2011“ in der Wiener Urania. Bewegungsexperten sind dort zusammengekommen, um für die Initiative „Fit für Österreich“ zu werben und Bewegungsmuffel zu mehr körperlichen Tätigkeiten zu motivieren.
Aus Ärztekammer Wien
Kabarettist Roland Düringer ortete das Problem der immer inaktiver werdenden Gesellschaft in seinem Begrüßungs-Statement bei den „Maschinen, die uns die Bewegung abnehmen - vom Auto über den Lift bis zur Rolltreppe.“ Ein bisschen „Back to the roots“ wäre hier angebracht, dann käme das mit dem Bewegen von ganz alleine. Besonders wichtig: Es muss Spaß machen, dann fällt es leicht, gesund und mobil zu bleiben. Wie sagte Ex-Radprofi Franz Stocher so schön? „Bewegung ist das beste Anti-Aging-Programm!“ Dafür, dass auch die Zuhörenden zu ihrer nötigen Dosis Bewegung kamen, sorgten übrigens die „Dorftrommler“. Zu rhythmischen Beats animierten sie die Gäste im Publikum zwischen den Vorträgen dazu, „im Kanon“ von ihren Plätzen aufzuspringen und sich wieder hinzusetzen – Lacher und ein angeregter Kreislauf garantiert.

Dienstag, 15. März 2011

Verleihung des Watzlawick-Ehrenrings

Paul-Watzlawick-Ehrenring-Verleihung-2011-03-14-Credit-Stefan-Seelig-5-
Im architektonisch eindrucksvollen Kuppelsaal der TU Wien fand gestern Abend die Verleihung des Paul-Watzlawick-Ehrenrings der Wiener Ärztekammer statt. Und ganz um die Architektur dreht sich auch das Schaffen des diesjährigen Preisträgers: Friedrich Achleitner, Literat, Kulturphilosoph und Architekturexperte, in Oberösterreich geboren und im Mai 81 Jahre alt, hat zuletzt mit seinem dreibändigen Österreichischen Architekturführer für Furore gesorgt, der laut Jury-Vorsitzendem Erhard Busek ganz im Sinne Paul Watzlawicks „neue Sichten auf die uns umgebende Realität“ eröffnet. Über 600 Leute waren anwesend, um die Ehrung mitzuverfolgen. Die Freude beim Preisträger war dementsprechend groß, auch wenn der goldene Ring aufgrund seiner Größe zum Tragen nicht ganz geeignet scheint…
Paul-Watzlawick-Ehrenring-Verleihung-2011-03-14-Credit-Stefan-Seelig-1-

Donnerstag, 17. Februar 2011

Pressefrühstück mit Wienblick


Zu einem Pressefrühstück der Wiener Ärztekammer fanden sich heute Vormittag ausgewählte Journalistinnen und Journalisten im Sky Restaurant ein, um sich über die Wirtschaftlichkeit von Gruppenpraxen schlau zu machen. Fazit der Zusammenkunft: Eine Gruppenpraxis bringt für Ärztinnen und Ärzte zwar eine erhöhte Lebensqualität, weil sie sich mit Kollegen austauschen und auch gegenseitig vertreten können, ist aber auch mit einem höheren Personal- und Kommunikationsaufwand verbunden. Das heißt für den Vizepräsidenten der Wiener Ärztekammer, Johannes Steinhart: Gruppenpraxen müssen von der Politik auf jeden Fall unterstützt werden, Honorarabschläge dürfen hier kein Thema sein. Denn gerade in Wien können Gruppenpraxen die überfüllten Spitalsambulanzen entlasten und sind ideal, um Patientinnen und Patienten auch in Randzeiten zu versorgen.

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